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Fortbildung: entdecken, fördern, entwickeln

Sexueller Missbrauch in Institutionen und Familie - früher und heute

Sexueller Missbrauch ist eine geplante und auf Wiederholung angelegte Handlung, die in Abhängigkeit und im ungleichen Kräfteverhältnis (Macht, Ohnmacht, Altersunterschied, Körpergröße, etc.) geschieht. Die aktuellen Vorkommnisse und Berichterstattungen über sexuellen Missbrauch in Institutionen und Familie schaffen Unsicherheit und wecken den Bedarf nach Information und Fortbildung. Wie verantwortlich sind Angehörige, Lehrer/-innen, Erzieher/-innen, Helfer/-innen u.a., die etwas ahnten, wussten oder ohnmächtig blieben?Was passiert heute in Institutionen und wer bekommt wen und was mit?Wer erkennt und kümmert sich um die Opfer, die häufig selbst hilfsbereite Menschen (meistens sogar „Helfer/-innen“) sind? Die angebotene Fortbildung will zum Verständnis beisteuern und weniger richten und verurteilen. Beratungskompetenzen sollen entwickelt und trainiert werden, um dazu beizutragen, dass sexuelle Gewalt und Misshandlungen vermieden bzw. unterbrochen werden. 

Ausgewählte Inhalte 

  • Umgang mit Ekel-, Ohnmachts- und Schwächegefühlen bei Opfern und Helfer/-innen 
  • Geschlechtsbewusste Wahrnehmung von Opfern und Täter/-innen
  • Sexueller Missbrauch in Institutionen (Heim, Verein, Schule, etc.) und Abhängigkeitsverhältnissen. Warum es dort passiert!
  • Scham-,  Schuldgefühle und andere Widerstände
  • Gründe für lebenslanges Hadern, Zweifeln, Grübeln, Psychosomatisierung
  • Möglichkeiten über sexuellen Missbrauch zu sprechen – zu vermeidende Fehler
  • Unprofessionelle und professionelle Hilfsangebote
  • Entschuldigung, Anklage (moral./ juristisch), Rache, Wiedergutmachung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Politische Arbeit und Selbstverpflichtung im Umgang mit Menschen und Prävention von weiteren Taten.
  • Unerlässliche Forderungen, Gesetze und Regeln in Institutionen
  

 

Weitere Infos zu Sexueller Missbrauch in Institutionen und Familie - früher und heute (Fortbildung)

Unterrichtsstunden gesamt: 16

Arbeitsstruktur:
Methoden Impulsreferat, Rollenspiele, "Helferkrisenfalle", Gestaltberatung/-therapieübungen, Fallarbeit, Literatur- und Medienhinweise

Abschluss:
Zertifikat

Zielgruppe:
Angesprochen sind Mitarbeitende in Institutionen (Kinder- und Jugendhilfe, Krankenhäuser, Pflegeheime, Kirche etc.) und alle sonstigen Interessierten. Die Fortbildung findet aus fachlichen Gründen geschlechtshomogen statt I. nur für Frauen II.nur für Männer

Beginn:
00.00.2011
Arbeitszeiten:
Seminar für Frauen: 30. – 31.08.2010 Seminar für Männer: 01. – 02.09.2010 Montag von 10:00 – 17:00 Uhr,  Di – Mi von 09:00 – 16:30 Uhr  
Kursgebühr:
185,00 (Euro)
incl. Getränke und Mittagessen
Leitung:
Heidrun Wendel
Verantwortlich:
Esther Roßmann

Bitte lesen Sie auch die
ausführliche Kursausschreibung im PDF-Format

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Weitere Infos unter Telefon: 0211 - 409 3000