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Kaiserswerther Seminare
Im Jahre 2010 bieten wir rund 150 Veranstaltungen für Mitarbeiter von Krankenhäusern, Altenheimen, Ambulanten Pflegediensten, examinierte Pflegekräfte mit Führungsaufgaben auf der mittleren und oberen Leitungsebene aus dem Gesundheitswesen sowie für Mitarbeiter von Unternehmen im Profit und Non-Profit Bereich aus dem Sozialwesen wie Kindertagesstätten, Kinder-und Jugendhilfeeinrichtungen, Behindertenhilfe. Wir ordnen unsere Fort- und Weiterbildungen nach den Kategorien:
Unsere Angebote sind ausgerichtet auf einzelne Personen, die die Kurse in unserem Haus besuchen oder auf Einrichtungen, die entweder ihre Mitarbeiter als geschlossene Gruppe zu uns schicken oder die das Lernkonzept der Kaiserswerther Seminare im eigenen Hause vermittelt bekommen wollen.
Sind Sie als beruflich Pflegender registriert? Dann können Sie sogenannte Fortbildungspunkte bei den Kaiserswerther Seminaren erwerben: Was ist die „Registrierung beruflich Pflegender“?
Seit 2003 besteht in Deutschland die Möglichkeit zur Registrierung aller beruflich Pflegenden, die der Berufsgruppe Altenpflege, Krankenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflege angehören.
Dies ist in den USA und vielen anderen europäischen Ländern schon lange verpflichtend, um seinen Beruf ausüben zu können. Für Deutschland ist es die Möglichkeit zum ersten Mal zuverlässige Daten über die Anzahl der in der Berufsgruppe Beschäftigten, deren Einsatzorte und Qualifikationen zu erheben.
Warum eine „Registrierung beruflich Pflegender“?
In Deutschland ist es nach wie vor so, dass der einmalige Erwerb der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung (§ 2 neues und altes KrPflG), ohne sich etwas zu Schulden kommen zu lassen ausreicht, um in seinem Beruf tätig zu werden.
Mit Einführung der Qualitätsmanagementsysteme (gem. § 135 a – 137 d SGB V und § 112 – 120 SGB XI) und der neuen Ausbildungsgesetze sollte das Interesse von Arbeitgebern und Arbeitnehmern aber klar darin liegen, sich fort- und weiterzubilden. Die Registrierung gilt in diesem Zusammenhang als Qualitätsprädikat. Registrierte Pflegende können auf ihre stete Kompetenzerweiterung verweisen und einen aktiven Beitrag zur Patientensicherheit leisten. Darüber hinaus ist qualifiziertes Personal besser motiviert, übernimmt eigenverantwortlich Aufgaben und trägt zu einem effizienten Arbeitsablauf bei.
Für Sie persönlich bedeutet dies:
- dass Sie sichtbar auf dem Laufenden bleiben und die neusten Entwicklungen und Erkenntnisse der Pflege kennen
- dass sich Ihre Chancen gegenüber Arbeitgebern deutlich erhöhen
- dass Sie ein aktives und interessiertes Berufsverständnis zur Qualitätssicherung haben
Auf gesundheitspolitischer Ebene bedeutet dies:
- dass Sie zur Professionalisierung der Berufsgruppe beitragen
- dass Sie die Zugangsvoraussetzungen für den Heilberufeausweis schaffen
- dass Sie die Voraussetzungen für den Anschluss an internationale Standards schaffen
Welche Daten werden mit der „Registrierung beruflich Pflegender“ erfasst?
- Anzahl der in der Berufsgruppe Tätigen
- Art der Berufsausübung und deren Einsatzorte
- Qualifikationen der Mitglieder der Berufsgruppe
- Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten (sowohl fachspezifisch als auch fachübergreifend)
Wie läuft die "Registrierung beruflich Pflegender" ab?
Die Registrierung erfolgt bei der Registrierung beruflich Pflegender (RbP) GmbH mit Sitz in Berlin. Sie ist unabhängig von einer Verbandszugehörigkeit!
Die Erstregistrierung erfolgt durch das Einreichen des Anmeldeformulars zusammen mit einer Kopie der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung (Diplom und Examenszeugnis) und kostet 15 Euro. Nach Eingang Ihrer Anmeldung und der Anmeldegebühr erhalten Sie von von der RbP Ihre Registrierungsunterlagen zugeschickt. Diese erleichtern Ihnen die Nachweisführung über Ihre Fort- und Weiterbildungen. Gleichzeitig erhalten Sie eine Urkunde sowie Ihre persönliche Registrierungskarte.
Innerhalb der Registrierungsdauer von zwei Jahren müssen Sie mindestens 40 Fortbildungspunkte sammeln, um sich für eine erneute Registrierung zu qualifzieren. Die Folgeregistrierung kostet 60 Euro und gilt für weitere zwei Jahre.
Bitte bedenken Sie bei der Auswahl Ihrer Fort- und Weiterbildung die gleichmäßige Förderung der unterschiedlichen Kompetenzbereiche:
Wie werden die Punkte für die „Registrierung beruflich Pflegender“ erworben?
Die Punktevergabe für die jeweiligen Veranstaltungen erfolgt über die RbP GmbH in Berlin. Jeder Bildungsanbieter, der bei der RbP GmbH gemeldet ist, kann auf seinen Teilnahmebescheinigungen und Zertifikaten die Fortbildungspunkte ausweisen. Da für Bildungsanbieter bis dato noch keine Auflagen im Sinne einer Qualitätsprüfung bestehen, werden auch Fort- und Weiterbildungsbescheinigungen von Anbietern anerkannt, die nicht bei der Registrierungsstelle gemeldet sind. Dabei muss der fachspezifische oder fachübergreifende Bezug zur Pflege ersichtlich sein. Die Prüfung hinsichtlich der Gültigkeit liegt allein bei der Registrierungsstelle.
Aus den Teilnahmebescheinigungen muss der zeitliche Umfang der Maßnahme klar zu erkennen sein. Für Praktikaeinsätze und Hospitationen können keine Punkte vergeben werden. * eine Einheit entspricht 45 Minuten (Unterrichtseinheit) Anträge zur Registrierung können Sie bei den Kaiserswerther Seminaren erhalten. Oder nutzen Sie die Webseite der Registrierungsstelle unter www.regbp.de. Dort können Sie sich direkt registrieren.
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